Geschichte der Texas State Railroad

Die Texas Staatseisenbahn wurde 1881 gegründet. Der Zug führte damals eine Dampf- und Diesellok, die durch die malerische Gegend bummelte. Er diente zur Anlieferung von Eisen für Minen im Osten des Bundesstaates Texas. Hier arbeiteten Gefängnisinsassen, die mit Holzschlag die Öfen für das Eisen beheizten und dieses zum Bau des Kapitols in Austin nutzen.

Gut 15 Jahre später, wurde das Eisenbahngeleis bis nach Maydelle ausgeweitet. 1909 erreichte es den endgültigen Bestimmungsort Palestine. Sobald die Linie fertiggestellt war, begann auch sofort der Handel. Durch den Bau der Eisenbahn wurden Dallas und Palestine mit bedeutenden Handelszentren des Westens verbunden und begründete den Beginn einer florierenden Wirtschaft. 1913 beendeten die Gefangenen ihre Arbeiten am Eisen-Hochofen, in das Gefängnisgebäude zog eine psychiatrische Anstalt.

Im Jahr 1921 begann der reguläre Fracht- und Passagierbetrieb der Texas State Railroad, die Züge wurden an die Gesellschaft Texas & New Orleans (Southpacific Railroad Co.) vermietet. In den 1960er-Jahren schließlich mietete die Texas Southeastern Railroad die Linie und setzte den Betrieb des Zuges bis 1969 fort

Es dauerte eine ganze Zeit, bis erst vor gut acht Jahren der US-Abgeordnete Chuck Hopson vom Staate Texas sich auf den Entschluss der 78sten Legislaturperiode des Staates Texas besann und danach die Texas Staatseisenbahn zur offiziellen staatlichen Eisenbahn des Bundesstaates erklärte. Die ursprüngliche Anlage als Schmalspurbahn wurde im Zuge dessen zu einer Normalspurbahn umgebaut. Vor allem die zahlreichen staatlichen Wildparks und Ressorts profitierten von der erfolgreichen Fahrstrecke. Im September 2007 wurde die Bahn privatisiert und gilt seitdem als amerikanisches Kulturerbe. Die damals im viktorianischen Stil erbauten Bahnhöfe und deren künstlerischen eleganten Details prägen noch heute das Innenleben der Gebäude und machen die Texas State Railroad zu einem beliebten Reiseziel – bzw. Transportmittel für Texaner und Touristen.